Exklusiv: Wie Du Champagner mit dem Säbel öffnest

7. Januar 2016

Letzte Woche oder habe ich Dir beschrieben, wie Du am besten eine Flasche Schaumwein öffnest. Diese Woche möchte ich Dir eine zusätzliche Methode vorstellen, wie Du Champagner besonders spektakulär öffnen kannst. Das Sabrieren!

Zu Zeiten Napoleons wurde Champagner von Offizieren gerne mit dem Säbel geöffnet. Sieht klasse aus und ist, wenn man ein paar Schritte beachtet, ganz einfach.

Besonders schön ist das in diesem Video dargestellt: Sabrieren mit Champagnersäbel

Was es zu beachten gilt:

  1. Nimm unbedingt Champagner!
    Das hat zwei Gründe: Der Druck in der Flasche ist höher, als bei anderen Schaumweinen. Und das Glas ist dicker, daher wird es leichter brechen und nicht splittern.
  2. Entferne die Folie vollständig, damit Du leicht über den Flaschenhals gleiten kannst.
  3. Lockere das Drahtkörbchen und schiebe es über den Rand. Ziehe es dann wieder fest.
  4. Kühle die Flasche sehr stark einige Stunden im Kühlschrank
    Vor dem Sabrieren der Flasche stellst Du sie umgedreht in Eis, so dass der Hals noch kälter wird.
  5. Der wichtigste Punkt: Finde die Naht, wo die beiden Flaschenhälften zusammen gefügt sind.
    Drehe dazu die Flasche so lange, bis Du die Naht von oben nach unten gefunden hast.
  6. Der Flasche wird nicht der Kopf abgeschlagen!
    Es genügt eine zügige Bewegung entlang des Halses.
  7. Halte die Flasche in einem 45° Winkel, damit möglichst wenig Champagner verloren geht.
  8. Verwende eine dunkle Flasche, dann kannst Du mit einer Sichtprobe herausfinden, ob ungewöhnlicher Weise doch Splitter im Glas gelandet sind.

Für den Hausgebrauch

Wenn Du keinen Säbel zur Hand hast, dann kannst Du auch den stumpfen Rücken eines Küchenmessers oder sogar einen Löffel verwenden.

Und wann kommt mein Video dazu? Ich will das unbedingt ausprobieren und ich mag auf den richtigen Anlass dazu warten.

Alexander

About the Author

Alexander

Unterwegs im Auftrag des Weines... Die Liebe zum Wein wurde mir schon in die Wiege gelegt, als sich meine Eltern auf dem Weinfest in Volkach kennen gelernt haben. Als Kommunikationstrainer und begeisterter Netzwerker bin ich heute in der Welt unterwegs auf der Suche nach immer neuen Geschichten und feinen Köstlichkeiten.

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