10 Tage Food & Wine Experience in Spanien

04:45 Uhr – mein Wecker klingelt. Um 05:30 Uhr kommt mein Taxi und ich habe noch nicht gepackt. Gestern Abend erst habe ich meinen Flug nach Madrid gebucht und 10 Tage Food & Wine Experience liegen vor mir. Vor wenigen Stunden habe ich mein letztes Weinseminar zum Thema Frankreich gegeben und schon sitze ich wieder im Flieger. Wir landen mit einer Gruppe von Freunden um 11:00 Uhr und werden von unseren „Reiseleitern“ Daniel und Luis in Empfang genommen.

Dieser Artikel ist der erste Teil ein Serie rund um Essen und Trinken in Spanien. Wir beginnen in der spanienschen Hauptstadt Madrid, fahren ins berühmte Rioja und dann nach Norden ins raue Baskenland.

Wir fahren in die Stadt und es geht erst Mal auf den Markt. Ein buntes Treiben empfängt uns und es gibt feinsten Schinken, leckere Tapas und natürlich guten spanischen Wein. Wir starten mit einem schönen weißen Albariño.
Es regnet und die Halle ist ordentlich voll, viele Menschen schieben sich durch die Gänge und Daniel fragt am Weinstand, ob das am Regen liegt. Der Verkäufer grinst und meint, dass es bei guten Wetter noch voller ist.

IMG_9227Anschließend geht es ins Hotel und wir verabreden uns für 20:00 Uhr zum Abendessen. Um kurz vor halb neun stehen wir vor der Casa Lucio. Das Lokal ist zu!

Allerdings drängen sich eine ganze Menge Spanier davor. Um Punkt 20:30 Uhr öffnen sich die Türen und wir werden in aller Ruhe zu unserem Tisch gebracht. Zum Aperitif gönnen wir uns einen wunderbaren Cava. Cava ist die katalonische Variante des Schaumweins und gute Cavas können leicht mit einem feinen Champagner mithalten.

Unser Cava Juvé y Camps ist sehr trocken, sehr filigran und perlt ganz fein auf der Zunge.

IMG_9234Als Vorspeise gibt es die „besten Eier der Welt“. Ouevos brotos – gebrochene Eier sind Spiegeleier, die auf Pommes Frites serviert werden und ich hätte nicht gedacht, dass das so lecker sein kann.

Es folgt eine Rotwein Cuvée aus Madrid, die Luis bewusst auswählt, weil wir die nächsten Tage noch ins Rioja und ins Baskenland fahren werden. Die Cuvée aus Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot heißt El Regajal. Sie ist sehr professionell abgestimmt, hat eine schöne Frucht, die richtige Säure und passt toll zu unseren verschiedenen Hauptgerichten. Ich teile mir mit einem Freund den Grillteller, der halb roh zu uns an den Tisch gebracht wird. Im wahrsten Sinne des Wortes wird dann auf einem heißen Teller das Fleisch ganz nach dem eigenen Geschmack fertig gegrillt. Dazu gibt es verschiedene Pilze, die auch auf unserem Grillteller landen und die berühmten Pimientos de Padron. Andere genießen derweil wunderbares Lamm oder frischen Fisch. Selbst zum Fisch kann man den Rotwein gut trinken.

IMG_9251Wir beschließen das wunderbare Mal mit einer reichlichen Dessertauswahl und einem herrlichen Brandy. Ich kann gar nicht genug vom intensiven Geruch des Brandweins bekommen, der mir am Anfang fast wie Klebstoff in die Nase steigt.

Als Gruß des Restaurants und weil wir zu viel Trinkgeld gegeben haben, gibt es noch eine Runde feinen Kräuterlikör. Für unseren Fahrer und mich gibt es stattdessen einen Apfel-Schnaps sin alcohol. Also ohne Alkohol, sehr lecker das Zeug und so ganz sicher bin ich mir nicht mit sin alcohol.

Alexander

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Alexander

Unterwegs im Auftrag des Weines... Die Liebe zum Wein wurde mir schon in die Wiege gelegt, als sich meine Eltern auf dem Weinfest in Volkach kennen gelernt haben. Als Kommunikationstrainer und begeisterter Netzwerker bin ich heute in der Welt unterwegs auf der Suche nach immer neuen Geschichten und feinen Köstlichkeiten.

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